Rubens 2004

Ein Herz für Bücher, Rubens und seine Bibliothek

Genau wie Rubens’ Kunstsammlung war auch seine Bibliothek ein Spiegel seiner Persönlichkeit. Er las Künstlerbiografien, studierte Atlanten und Bücher über Sprache, beschäftigte sich mit der gerade erst erwachenden Archäologie... und das alles am liebsten auf Latein. Rubens’ Bibliothek war eine der größten der Stadt. Die in der Ausstellung „Rubens 2004” präsentierte Auswahl wurde noch nie zuvor gezeigt.

Spiegel der Persönlichkeit

Genau wie Rubens’ Kunstsammlung war auch seine Bibliothek ein Spiegel seiner Persönlichkeit. Er las Künstlerbiografien, studierte Altanten und Bücher über Sprache, beschäftigte sich mit der gerade erst erwachenden Archäologie... und das alles am liebsten auf Latein. Rubens' Bibliothek war eine der größten Antwerpens und der Südlichen Niederlande. Die in der Ausstellung präsentierte Auswahl wurde vorher noch nie gezeigt. 
 

Außergewöhnliche Büchersammlung

Rubens’ Sammlung übertraf die Sammlungen anderer Künstler und Zeitgenossen wie Velazquez oder Rembrandt. Rubens war ein Freund des Hauses und ein Arbeitspartner des Druckers Balthasar I. Moretus. Bei vielen Ausgaben saß er somit direkt an der Quelle. Nach Rubens’ Tod im Jahr 1640 erbte sein Sohn Albert seine Bibliothek. Nach dessen Tod wurde die Bibliothek 1658 zusammen mit den von Albert erworbenen Büchern versteigert. Die Sammlung ist demzufolge nicht als Ganzes erhalten geblieben.
 

Rekonstruktion

Der Antwerpener Bibliothekar Prosper Arents (1889-1984) sammelte jahrzehntelang Material, um die „Rubensbibliothek” zu rekonstruieren. Die Ergebnisse seiner Nachforschungen wurden von einer Arbeitsgruppe der Vereinigung der Antwerpener Bibliophilen für den Druck vorbereitet und als doppelter Jahrgang ihres Jahrbuchs „De Gulden Passer (2000-2001)“ veröffentlicht.

09.03.2004 – 13.06.2004
 

Museum Plantin-Moretus
Weltkulturerbe der unesco