Ritter, Tod und Teufel

Jan Wierix war kaum 15 Jahre alt, als er diesen Kupferstich anfertigte. Es handelt sich dabei um eine äußerst detaillierte Kopie des Werks „Ritter, Tod und Teufel” von Albrecht Dürer. Im 16. und 17. Jahrhundert war es üblich, Meister zu kopieren.

Aus der Sammlung des Kupferstichkabinetts

Jan Wierix (1549-1618) hat diese äußerst detaillierte Kopie des Kupferstichs „Ritter, Tod und Teufel” von Albrecht Dürer gestochen. Dass Wierix damals erst knapp 15 Jahre alt war, geht aus der Inschrift links oben ‘AE.15’, der lateinischen Abkürzung für das Alter, hervor. Rechts unten ist das Datum der Anfertigung zu lesen: 1564.
 

Kopien von Dürer

Albrecht Dürer war nicht nur Maler und Zeichner, sondern auch ein hervorragender Kupferstecher. Viele Meister kopierten sowohl seine Zeichnungen, als auch seine Stiche. Es war im 16. und 17. Jahrhundert gang und gäbe, das Werk eines Meisters in einen Kupferstich zu übertragen und diesen dann zu verkaufen. 
 

Museum Plantin-Moretus
Weltkulturerbe der unesco