Die Kreuztragung

Auch Antoon Van Dyck ist in der Sammlung des Kupferstichkabinetts zu finden. Bei dieser Zeichnung der Kreuztragung handelt es sich um eine Vorstudie für das gleichnamige Gemälde, das in der St. Pauluskirche in Antwerpen aufbewahrt wird. Van Dyck zeigt sich hier als Meister der Erzeugung von Dynamik.

Aus der Sammlung des Kupferstichkabinetts

Das Kupferstichkabinett besitzt einige Zeichnungen von Antoon Van Dyck, dem bekannten Antwerpener Maler aus dem 17. Jahrhundert. Bei dieser Zeichnung von der Kreuztragung handelt es sich um eine Vorstudie für das gleichnamige Gemälde in der St. Pauluskirche in Antwerpen.

Rosenkranz

Die Dominikaner der St. Pauluskirche hatten verschiedenen Künstlern den Auftrag erteilt, Gemälde mit der Darstellung der Mysterien des Rosenkranzes anzufertigen. Van Dycks Kreuztragung war das 9. Bild dieser Serie. 
 

Bewegung

An dieser Zeichnung lässt sich unschwer erkennen, wie viel Mühe sich der junge Van Dyck bei der Vorbereitung dieses Auftrags gegeben hat. Obwohl es sich hier um einen statischen Augenblick handelt, ist es ihm doch gelungen, die Komposition dynamisch und voller Bewegung zu gestalten. Van Dyck balanciert mit der Platzierung der Figuren, verwendet diagonale und parallele Linien und erzeugt auch durch die wehenden Gewänder der Protagonisten Bewegung.

Federzeichnung mit brauner Tinte, laviert mit brauner und hellgrauer Wasserfarbe über einem ersten Ansatz mit schwarzer Kreide auf vergilbtem weißen Papier, leicht gehöht mit weißer Deckfarbe. Unterteilt in Vierecke, aufgeklebt. 
 

Museum Plantin-Moretus
Weltkulturerbe der unesco