ABC 2004. Letterproben und Kupferstichtechnik

Der erste Teil dieser Doppelausstellung war den Letterproben von Christoffel Plantin gewidmet. Der zweite Teil befasste sich mit den grafischen Techniken der Buchillustration vom 15. Jahrhundert bis heute.

Der erste Teil dieser Doppelausstellung war den Letterproben von Christoffel Plantin gewidmet. Der zweite Teil befasste sich mit den grafischen Techniken der Buchillustration vom 15. Jahrhundert bis heute.
 

Typografie

Plantins Lettertypen wurden in seinem Auftrag von den besten Entwerfern und Letternschneidern seiner Zeit entwickelt. Plantins Letternserien bildeten die Grundlage für die hohe Qualität und die große Vielfalt seiner Typografie, die auch auf internationaler Ebene nicht ihresgleichen kannte.
 

Grafische Techniken

Der zweite Teil der Ausstellung zeigte die Entwicklung der grafischen Techniken der Buchillustration vom späten 15. Jahrhundert bis heute. Auch hier wurde die entscheidende Bedeutung Plantins deutlich. Ab 1566 verwendete er für Buchillustrationen immer häufiger Kupferstiche anstatt Holzschnitte.
 

Reiche Sammlung

Für die Ausstellung „ABC 2004. Letterproben und Kupferstichtechnik” hat sich das Museum auf die reichen Sammlungen des Kupferstichkabinetts berufen, die insgesamt 77 507 Kunstobjekte zählen. Die Ausstellung zeigte auch Buchillustrationsmaterial der Officina Plantiniana, das aus den rund 650 Entwurfzeichnungen, 2 846 Kupferplatten, 13 791 Holzblöcken zusammengestellt wurde, sowie Dokumente des Plantin-Moretus-Archivs: Werke von allen Antwerpener Meistern aus dem späten 16. und dem 17. Jahrhundert mit Peter Paul Rubens an der Spitze. 
 

Museum Plantin-Moretus
Weltkulturerbe der unesco